Die TeleVisionale hat heute ihre Nominierten für die Preise des Film- und Serienfestivals 2026 bekannt gegeben. Aus den Produktionen des Fernseh- und Streamingjahres 2025/26 sind zehn Fernsehfilme aus Deutschland und Österreich im Wettbewerb um den besten deutschsprachigen Fernsehfilm und den 3satPublikumspreis sowie den VFF FernsehfilmMusikPreis.
Fünf herausragende deutschsprachige Serienstaffeln konkurrieren um den Deutschen Serienpreis. Im Rennen um den MDM Debütpreis, der von der Mitteldeutschen Medienförderung (MDM) für das beste Fernsehregiedebüt verliehen wird, sind drei Produktionen nominiert. Zudem gibt es drei Nominierungen für den MDM Filmgewerkepreis, der eine besondere Leistung eines filmischen Gewerks aus Mitteldeutschland auszeichnet.
„Die TeleVisionale ist der Ort, an dem das Beste des fiktionalen deutschsprachigen Fernseh- und Streamingjahres auf großer Leinwand gesehen und diskutiert werden kann. Unsere Nominierten zeigen eindrucksvoll die Bandbreite der Genres, die künstlerische Qualität und das handwerkliche Können im DACH-Raum. Wer das Festival im November in Weimar besucht, wird feststellen: Wow, so gut kann deutsches Fernsehen sein!“, erklärt der künstlerische Festivalleiter Urs Spörri.
Nominiert für den Fernsehfilmpreis 2026 der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste (DADK) und den 3satPublikumspreis 2026 sowie den VFF FernsehfilmMusikPreis 2026 sind:
BLACKBIRD (HR)
DAMEN (BR)
EINE NACHT IN BANGKOK (NDR)
LANDKRIMI – ACHT (ORF/ZDF)
MAMA IST DIE BEST(I)E – Teil 1 (SERVUSTV/ZDF)
NEUES LAND (ZDF)
NÜRNBERG 45 – IM ANGESICHT DES BÖSEN (alle ARD-Anstalten, federführend NDR/BR)
OLIVIA (ZDF)
STURM KOMMT AUF – Teil 1 (ZDF/ORF)
TATORT – FACKEL (HR/ARD DEGETO)
Der von der Verwertungsgesellschaft der Film- und Fernsehproduzenten gestiftete VFF FernsehfilmMusikPreis wird durch die Kooperation mit der IAMA International Academy of Media & Arts ermöglicht und für die beste Filmmusik in einem Fernsehfilm 2026 vom BDFP Bundesverband Deutscher Fernsehproduzenten vergeben. Die Auszeichnung geht an die Produktionsgesellschaft und die Komponist:innen der Produktion.
Nominiert für den Deutschen Serienpreis 2026 sind:
BABYLON BERLIN – Staffel 5 (ARD / ARD DEGETO / WDR / SWR / HR / RB / RBB)
DIE NIBELUNGEN – KAMPF DER KÖNIGREICHE (RTL+/RTL)
FRIER UND FÜNFZIG – AM ENDE MEINER TAGE (JOYN/SAT.1)
HUNDERTDREIZEHN (WDR/ORF/ARD DEGETO)
NAKED (WDR)
Für den mit 7.500 Euro dotierten MDM Debütpreis 2026 für die beste Regie-Debütleistung des Jahres in Fernsehen und Streaming sind nominiert:
DANKE FÜR NICHTS (ZDF - Das kleine Fernsehspiel), Regie: Stella Marie Markert,
ICH VERSTEHE IHREN UNMUT (ZDF - Das kleine Fernsehspiel), Regie: Kilian Armando Friedrich,
SHEEP (ZDF - Das kleine Fernsehspiel/ORF), Regie: Leni Gruber und Alex Reinberg.
Nominiert für den von der MDM gestifteten und mit 2.500 Euro dotierten MDM Filmgewerkepreis 2026 sind:
SPAZIERGANG NACH SYRAKUS (Kinofilm, beteiligte Sender: ZDF/ARTE)
für die Außenrequisite: Arndt Kühne und Johanna Rüggen
ROSE (Kinofilm, beteiligte Sender: ORF/ZDF/ARTE)
für die Produktionsleitung: Jörg Lassak
DER FROSCH UND DAS WASSER (Kinofilm, beteiligte Sender: ZDF/ARTE)
für Motiv-Aufnahmeleitung und Assistenz: Marek Czerwinski und Anja Knobloch
Die nominierten Produktionen für den Kinderserienpreis 2026 und für den Jugendfernsehfilmpreis wurden bereits im August verkündet (siehe Pressemeldung vom 26.8.2026).
Beim Einreich- und Auswahlverfahren für die TeleVisionale gibt es keine Beschränkungen bezüglich der Anzahl der eingereichten Produktionen pro Sender oder Streamingdienst. Neben den Mitgliedern der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste entscheidet jeweils eine Vorauswahlkommission über die für den Wettbewerb nominierten Filme und Serien.
Von großer Bedeutung ist auch der 3satPublikumspreis, der seit 1996 jährlich vergeben wird. Die Zuschauer:innen können die für den Wettbewerb um den Fernsehfilmpreis nominierten Produktionen während des Festivals im Abendprogramm von 3sat und in der 3satMediathek anschauen.
3sat zeigt vom 21.bis 25.11. jeden Abend ab 20:15 Uhr zwei nominierte Filme des Fernsehfilmpreises. In der 3satMediathek sind die Filme vom 20.11.2026, 20:00 Uhr bis voraussichtlich 29.11.2026 abrufbar. Die Zuschauer:innen können vom 20.11., 20 Uhr bis 26.11., 18 Uhr im Internet über den Gewinnerfilm des 3satPublikumspreises abstimmen.
Über die Preise der TeleVisionale bestimmen hochkarätig besetzte Jurys und alle Zuschauenden beim 3satPublikumspreis per Onlineabstimmung.
Die Verleihung der Preise wird am 27.11. um 20 Uhr im Deutschen Nationaltheater Weimar als Abschluss der TeleVisionale stattfinden. Erwartet werden zahlreiche Gästen aus Film, Funk, TV und Politik. Tickets zur Preisverleihung können unter televisionale.de unter der Rubrik Service/Ticketing Preisverleihung erworben werden.
Das detaillierte Gesamtprogramm der TeleVisionale, die vom 23. bis 27.11. stattfindet, wird Mitte Oktober bekanntgegeben. Es ist dann auf der Festivalwebsite online. Das Wettbewerbs-Filmprogramm ist bereits ab 30. September 2026 online.
Die festivalbegleitenden TELEVISIONALE BRANCHENTAGE legen in diesem Jahr einen besonderen Schwerpunkt auf die Sichtbarkeit universell funktionierender ostdeutscher Geschichten für ein breites Publikum und setzen dabei auf die vereinende Kraft der TeleVisionale, um Entscheider:innen für neue Kooperationen zusammenzubringen und Impulse für die drängenden Herausforderungen der kommenden Jahre zu setzen.
Die führenden deutschen Branchenverbände aus TV und Streaming präsentieren in Weimar hochkarätige Panels, medienpolitische Diskussionen und Showcases.
Auch bei der TeleVisionale 2026 steht der Qualitätsdiskurs im Mittelpunkt. Außergewöhnlicher Höhepunkt bleiben die öffentlich geführten Jurydiskussionen direkt im Anschluss an die Filmvorführungen in Anwesenheit von Publikum und Filmteams.